Manuela ist seit März 2019 als Gesundheits- und Krankenpflegerin (Krankenschwester) bundesweit bei uns im Einsatz. Vom Norden Deutschlands bis hin zum südlichsten Teil geht sie ihrer Lieblingsbeschäftigung – der Pflege – nach und lernt so immer wieder neue Bereiche, neue Menschen und Arbeitsbedingungen kennen.

„Was soll ich sagen? Ich sollte mich noch wundern“
Ein Wunsch, den viele Pflegekräfte haben, ist es irgendwann den Weg raus aus der Pflege zu finden. Auch Manuela hat des Öfteren schon über diesen Schritt nachgedacht. Schließlich ist sie schon seit 1987 in der Pflege tätig. Büroarbeit war für sie fremdes Gebiet, welches sie unbedingt mal erkunden wollte. So entschloss sie sich nach einem Gespräch mit unserem Geschäftsführer, Gidion Griesbach, hinter die Kulissen der Pflegeleicht zu schauen. Zum einen konnte sie diese Gelegenheit dazu nutzen, um zu sehen, welchen Tagesablauf und welche Herausforderungen unsere Disponenten haben und zum anderen könnte es ihr Weg aus der Pflege sein. Doch sie sollte sich noch wundern!

„Der ganz normale Wahnsinn“
So startete für Manuela das vier Wochen Experiment. Sie hat sich gleich gut eingefunden und wurde durch unsere Disponenten freundlich im Büro aufgenommen. Zeit für eine längere Einarbeitung hatte sie durch ihre vier Wochen nicht und musste gleich loslegen. Denn unsere Pflegekräfte müssen alle in einem Einsatz und eventuell in einer Unterkunft untergebracht sein. Und das ohne Ausnahme. Das bedeutet Krankenhäuser, Seniorenheime und Einrichtungen werden abtelefoniert und nach Bedarf abgefragt. „Es ist ungewohnt für mich, am Telefon zu hängen und ein Haus nach dem anderen anzurufen und nach Bedarf zu fragen. Zeitweise sogar frustrierend, wenn ständig abgesagt wird“, sagt sie uns. Zudem kommen Vorstellungsgespräche, Außendiensttermine, Ausfälle, welche kompensiert werden müssen, etc. hinzu. Also eine Reihe voller Tätigkeiten, die nicht immer unbedingt stressfrei sind.

Der „Aha-Effekt“
Dass das Leben als Disponent und Ansprechpartner für unsere Pflegekräfte doch nicht so einfach ist, wurde ihr dadurch sehr deutlich klar. Einschränkungen, individuelle Wünsche, Krankheitsausfälle und andere unvorhergesehene Dinge können das ganze doch etwas schwerer gestalten. „Trotzdem versuchen die Disponenten jedem Wunsch gerecht zu werden“, erzählt sie.

„Einmal Pflege immer Pflege“
Nach knapp vier Wochen kann sie sagen, dass sie ihre Patienten und den täglichen Umgang mit ihnen doch sehr vermisst. „Dafür gibt’s keinen Ersatz. Einmal Pflege, immer Pflege. Hört sich komisch an – ist aber so!“ So lautet ihr Fazit nach dem vier Wochen Experiment hinter den Kulissen eines Personaldienstleister – unserer Pflegeleicht.
Negative Erkenntnisse nimmt sie keine mit und würde, um noch mehr Einblicke in das Leben eines Personalsdienstleisters zu bekommen das Experiment wiederholen. Doch ein Experiment bleibt eben doch nur ein Experiment. Wir möchten uns für die tolle Unterstützung bedanken und hoffen, Manuela noch eine sehr lange Zeit in unseren Reihen zu haben.