Laut Bundesregierung sind Leiharbeitnehmer, Teilzeit- und befristet Beschäftigte häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als „normal“ Beschäftigte. Männer sogar weitaus mehr als Frauen.

Burn-Out oder Depressionen? Ich? Niemals! Manchmal geht es doch schneller als man denkt. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion geht hervor, dass Leiharbeitnehmer und befristet Beschäftigte häufiger an psychischen Erkrankungen wie Burn-Out und Depressionen leiden, als regulär Beschäftigte. Das Ministerium beruft sich dabei auf mehrere wissenschaftliche Studien. Diese Art der Beschäftigungen werden auch atypische Beschäftigungsformen genannt. Die Zahl der atypisch Beschäftigten bei Neueinstellungen steigt seit Jahren. Mehr als jede zweite Neueinstellung findet sich mittlerweile in einer atypischen Beschäftigung wieder. Die Rede ist von 4,5 Millionen Teilzeitbeschäftigten, rund 2,5 Millionen befristet Beschäftigte und fast eine Million Leiharbeitnehmer.

Laut Linken Politikerin, Jutta Krellmann sorgen Unsicherheit, Dumpinglöhne und viel Stress für genau diese psychischen Erkrankungen. Vor allem Leiharbeit drückt vielen auf die Seele. Die beste Medizin dagegen seien gute Arbeitsbedingungen, Tariflöhne und unbefristete Arbeit für alle, sagt die Politikerin.

Wir von Pflegeleicht haben genau diese Medizin. Das Image der Leiharbeit bzw. Personaldienstbranche ist längst nicht so, wie wir uns das wünschen. Daran arbeiten wir bereits täglich. Wir möchten der Leiharbeit – insbesondere im Pflegebereich – ein neues Gesicht geben. In einigen Branchen sind Dumpinglöhne, Stress und Unsicherheit wahrscheinlich die Realität, doch aus Erfahrung können wir sagen, dass die Personaldienstdienstleistung in der Pflege weit weg von all diesen Problemen ist. Unsere Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Hebammen, Heilerziehungspfleger/in und Erzieher/in profitieren schon länger von einem sicheren und unbefristeten Arbeitsvertrag, überdurchschnittlichem Gehalt und individuell auf sie ausgerichtete Dienstpläne. Gute Arbeitsbedungen und eine gesunde Work-Life-Balance sind uns natürlich ebenso wichtig, um Stress im Berufsleben zu vermeiden. Regelmäßig geführte Gespräche und eine gute Betreuung durch unsere Personaldisponenten sorgen für die nötige Zufriedenheit im Job. Doch damit nicht genug. Durch regelmäßige Firmenevents und Mitarbeitertreffen möchten wir den Menschen natürlich – auch abseits von Beruf – näher kennenlernen, um noch besser auf seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche einzugehen. Die Studie mag richtig sein, doch glauben wir trotzdem, dass es sehr stark Branchenabhängig und nicht zu pauschalisieren ist. Durch Mitarbeitergespräche und Erfahrungsberichte bekommen wir immer wieder mit, wie gut es unserem Personal geht. Das Besondere dabei ist, dass die meisten unserer Pflegekräfte nun stressfreier arbeiten, mehr Zeit für ihr Privatleben haben und finanziell besser da stehen, wie in einer Festanstellung. Unsere Bewertungen auf Google oder in den sozialen Medien zeigen, dass wir vieles richtig machen. Darauf sind wir stolz und möchten weiterhin darauf aufbauen.

Wir werden auch künftig alles daran setzen, um das Arbeiten für unsere Mitarbeiter so stressfrei und einfach wie möglich zu gestalten. Mit Personal, welches an Burn-Out, Depressionen oder anderen Krankheiten leidet, ist niemandem geholfen. Bei Problemen oder Unzufriedenheit können sich unsere Mitarbeiter jederzeit an ihre persönlichen Ansprechpartner wenden.